Dankbarkeit: Dein Schlüssel zum Glück

Dankbarkeit hilft!

Unserem Hund geht es momentan nicht besonders gut.
Er ist 11 Jahre und wird seinen 12. Geburtstag wahrscheinlich sehr nicht mehr erleben…
Seit 10 Jahren ist er in unserer Familie und ich war mir schon immer bewusst, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist.
Als Kind hatte ich Kaninchen, Rennmäuse und später auch einen Hund.
Wenn diese Familienmitglieder gehen musste, war ich immer schrecklich traurig!
Aber ich war dankbar für die gemeinsame Zeit!

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Du willst den Beitrag lieber hören? Das geht hier:

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Ich habe schon früh als Kind verstanden, dass Menschen, Tiere und Situationen vergänglich sind.
Deshalb habe ich recht früh eine enorme Dankbarkeit entwickelt und z.B. die Nachmittage bei meiner Oma mit Kaffee und Kuchen regelrecht in mich aufgesogen.

Bei unserem Hund geht es mir genauso.
Natürlich musste er bei Schnee raus, bei Dauerregen oder Kälte.
Und auch, wenn ich krank war oder mal keine Lust hatte.

Dann schaute ich in sein Gesicht und seine treuen Augen und ich war dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam hatten und noch haben.

Für all die Spaziergänge. Auch wenn sie im strömenden Nieselregen stattgefunden haben und ich anfangs so gar keine Lust hatte.

Nun ist abzusehen, dass er nicht mehr fit wird und da hilft mir die Dankbarkeit dabei, nicht jeden Tag loszuheulen und daran zu denken, dass wir bald keine gemeinsame Zeit mehr haben werden.
Ich werde ihn jeden zukünftigen Frühling, jeden Sommer, Herbst und Winter vermissen.
Immer an ihn denken, wenn ich spazieren gehe und mein „Schatten“ mich nicht begleitet…

Aber ich bin sooo dankbar dafür, dass wir einen so tollen Hund und Freund überhaupt haben durften.

Dankbarkeit ändert Deinen Blickwinkel

Bevor nun doch ein paar Tränen kullern, will ich Dir erklären, warum Dankbarkeit auch Dein Leben verändern kann.
Nicht von heute auf morgen. Aber in Zukunft!

Wir sind heutzutage verwöhnt und häufig nur mit Negativem beschäftigt.

Verwöhnt: wir haben fließendes (warmes) Wasser, Toiletten, ausreichend Nahrung, eine Wohnung oder ein Haus, mindestens 1 TV, mindestens 1 Handy, jede Menge Klamotten und Haushaltsgegenstände.

Wir haben soziale Kontakte und die Möglichkeit die Welt zu bereisen.

Wenn wir besonders gesegnet sind, haben wir eine Familie und gesunde Kinder.

So weit so gut!

Wann fällt einem auf, dass man eigentlich alles hat, um glücklich zu sein?

Richtig! Wenn man es nicht mehr hat.

Beispiele:

  • Der Strom wird abgestellt. Ups-ist ja krass, wie viele Dinge dann nicht mehr funktionieren.
  • Du hast kein Wasser mehr. Und nu? Nichts mehr mit duschen, waschen, kochen, putzen.
  • Du wirst krank und kannst verschiedene Dinge nicht mehr machen.
    Wenn es zeitlich befristet ist, denkt man trotzdem kaum darüber nach. Aber was ist, wenn die Krankheit lange andauert oder gar nicht mehr weggeht?
  • Jemand, den Du liebst, stirbt etc.

Wie Du siehst, gibt es Dinge des Alltags, für die man dankbar sein kann, Situationen und Personen.
Aber auch Zustände, wie z.B. Gesundheit.

 

5 Schritte zu mehr Dankbarkeit

Bevor wir mit den Übungen starten, solltest Du Dir mein gratis Ebook „Dankbarkeit lernen in 14 Tagen“ herunterladen und ausdrucken.
Dort findest Du auch eine Bastelanleitung für dieses schöne Dankbarkeitsglas.

Dieses Glas hilft Dir bei den folgenden Übungen dranzubleiben und sorgt für Freudentaumel, wenn Du es nach längerer Zeit öffnest 😉

Dankbarkeits-Übung Nr. 1:

Verbanne alltägliche Dinge aus Deinem Leben.

Versuche z.B. mal 3 Stunden lang auf Wasser und Strom zu verzichten. (Wir hatten mal während eines Umbaus wochenlang kein fließendes Wasser-seither weiß ich das sowas von zu schätzen.)

Versuche 5 Tage lang nicht einzukaufen.

Versuche 1 Woche lang Menschen nicht zu sehen, die Du gerne sehen würdest.

Überlege Dir selbst, auf was Du verzichten willst, z.B. Handy, Süßigkeiten, Schminke, Ausgehen etc.
Ziehe min. 2 Beispiele durch.

—> Sinn dieser Übung:
Komm heraus aus dieser „Alles ist selbstverständlich“-Haltung!
Das ist es eben nicht.
Aber den meisten Menschen ist das nicht bewusst.

Diese Bewusstheit ist aber die Grundlage für Deine Dankbarkeit.


Dankbarkeits-Übung Nr. 2:

Fülle Dein Dankbarkeitsglas!
Ich habe ein Ebook erstellt, mit dem Du in 14 Tagen dankbarer wirst. Du kannst es Dir hier gratis herunterladen.
Der Clou: Darin enthalten ist eine Bastelanleitung für ein Dankbarkeitsglas.
Sammle also schon mal ein Glas (z.B. von einer Marmelade oder ein Gurkenglas), denn das brauchen wir dann.

Was soll ich nur auf die „Dankbarkeitszettel“ schreiben?

 

Hier kommen 5 Schritte zu mehr Dankbarkeit

Schritt 1: Dankbarkeit für Dich selbst:

  • Dein Körper (z.B. Deine Augen, die sehen können, Deine Hände, die greifen können, Deine Haare, die so schön glänzen etc.)
  • Deine Gesundheit
  • Dein Wesen (z.B. wenn Du freundlich oder hilfsbereit warst, Du gelächelt hast, jemandem zugehört hast etc.)
  • Was Du erreicht hast (z.B. einen Abschluss, eine Beförderung, dass Du eine gute Freundin bist etc.)

Schritt 2: Dankbarkeit für Dein (gesellschaftliches) Umfeld:

  • Jemand hat Dich angelächelt oder Dir die Tür aufgehalten, Deine Mama hat Dir zum Geburtstag einen Kuchen gebacken, eine Arbeitskollegin hat Dir eine Aufgabe abgenommen, Dein Mann bringt immer pünktlich den Müll raus etc.


Schritt 3: Dankbarkeit für Deine Umwelt:

– Für die bunten Blätter im Herbst, den kühlen See im Sommer, die ersten Schneeflocken im Winter, warme Sonnenstrahlen im Frühling. In der Natur gibt es enorm viele Dinge, für die Du dankbar sein kannst.
Wenn Dir also mal partout nichts einfällt, dann schau einfach aus dem Fenster oder mache einen Spaziergang.


Schritt 4: Dankbarkeit für Deinen Besitz:

Fang doch mal klein an: Deine Zahnbürste, der Stuhl auf dem Du sitzt, ein Regenschirm.
All die kleinen Dinge.
Warst Du schon mal im Auto unterwegs und wolltest dringend etwas notieren? (Dein Handy hast Du nicht dabei 😉
Spätestens da wärst Du dankbar gewesen für einen Zettel und einen einfachen Stift.

Daheim liegen die massenweise unbeachtet in Schubladen herum.


Schritt 5: Dankbarkeit für all die Möglichkeiten:

Als unsere Tochter noch sehr klein war, wurde mir erst mal bewusst, wie „frei“ ich mich vorher bewegen konnte.

Jetzt konnte ich noch nicht mal mehr alleine auf´s Klo gehen 😉

Ehrlich gesagt, habe ich die Paare beneidet, die noch nach 19 Uhr irgendwo einkehren konnten, um in Ruhe zu essen.
Als die Kleine dann zum ersten Mal bei meiner Mama schlief, könnte ich mein Glück kaum fassen.
Ich war für diese Stunden zu zweit sooo verdammt dankbar.
Seither sehe ich es auch nicht mehr als selbstverständlich an, mal einen Abend frei gestalten zu können und genieße es sehr!

 

Wir fahren mit Autos oder fliegen in Flugzeugen in den Urlaub.
Wir könnten unseren Job kündigen und einen neuen beginnen.
Wir könnten umziehen.
Wir könnten neue Leute kennenlernen und Freundschaften knüpfen.
Wir könnten an einem Sommertag draußen sitzen, um etwas zu essen und zu trinken.
In Frieden und Freiheit.
Ist Dir das bewusst? Kennst Du all Deine wunderbaren Möglichkeiten?

Nun hast Du genügend Inspirationen, um Dein Dankbarkeitsglas zu füllen.
Sichere Dir hier gratis Dein „Dankbarkeit lernen in 14 Tagen“-Ebook + Bastelanleitung für ein Glas voll Dankbarkeit!

Ich wollte mich übrigens noch bei all meinen Podcast-Hörerinnen bedanken!
Danke, dass ihr mir zuhört, obwohl ich meinen saarländischen Dialekt nicht so ganz abstellen kann 😉

Meinen Podcast gibt es (dank euch) nun schon 1 Jahr.
Dafür bin ich heute dankbar.

Und Du? Wofür empfindest Du Dankbarkeit?

Alles Liebe
Deine Julia von Selbstvertrauen für Frauen

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Meine Geschichte zu mehr Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen kann man lernen- Julia Wilhelm

 

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