So verlierst Du die Angst vorm Telefonieren

„Am besten, Sie rufen da mal an!“ Der Chef steht hinter Dir und wartet darauf, dass Du den Hörer in die Hand nimmst.
Doch Du bist gelähmt und fängst an zu schwitzen.

Du telefonierst nicht gerne und schon gar nicht, wenn jemand im Raum ist.
Und dann ist das auch noch Dein Chef, der Dir da buchstäblich im Nacken sitzt.

  • Plötzlicher Hustenanfall.
  • Die eigene Nummer anwählen.

Alles schön gehört. Von Frauen wie Du und ich. Auch von solchen mit Verantwortung in leitender Funktion.
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Angst vorm Telefonieren- das kannte ich auch

Früher war ich ja selbst extrem schüchtern und hab mir nichts zugetraut.

Telefonieren habe ich gehasst! Es sei denn mit der besten Freundin.;-)

Und selbst da habe ich mich zum Telefonieren verabredet.

Ich wollte vermeiden, dass ihr Papa rangeht, oder ihr Bruder.
Ihre Mama war mir relativ schnuppe, aber Männer- das ging gar nicht!!

 

Dann kam ein Praktikum in der Verwaltung und ich musste auch mal zum Hörer greifen.

Mein Körper zeigte mir schon beim Gedanken daran, dass er keinen Bock darauf hatte; bzw. mein Gehirn sagte es meinem Körper!

Lieber lief ich ein paar Meter, um die Person zu fragen.
Und anfangs erfand ich auch Ausreden: „Ach, dann kann ich noch zur Poststelle gehen.“
„Dann kaufe ich mir noch was am Kiosk.“

Aber irgendwann ging das nicht mehr. Ich wäre sonst sehr viel unterwegs gewesen 😉

In solchen Situationen habe ich mir die Frage gestellt, warum ich solche Hemmungen habe.

Bei mir war es einfach die Angst, etwas „falsches“ zu sagen und als nicht fähig abgestempelt zu werden…

Jetzt bist Du dran:

 

Was treibt Dir den Angstschweiß auf die Stirn, wenn Du telefonieren sollst?

a) Dein via Telefonsignal verbundenes Gegenüber könnte unfreundlich sein.

b) Du kannst den Sachverhalt nicht richtig schildern und brauchst ewig, um ihr/ihm das zu erklären, was Du willst.

c) Du verfällst in Deinen Dialekt, aber Dein Gesprächspartner kommt aus einem anderen Bundesland und versteht nur Bahnhof.

d) Du verhaspelst Dich, sprichst wirres Zeug.

e) Er oder sie hält Dich für inkompetent, weil Du Fragen nicht oder nicht ausreichend beantworten kannst.

f) Alles zusammen…

 

Richtig stressig wird es dann, wenn noch jemand zuhört, wie in dem Beispiel oben (es sei denn, es ist Deine Lieblingskollegin). 😉

Manche stresst es übrigens mehr, wenn ein Anruf reinkommt, weil sie dann gar keine Chance haben, sich vorzubereiten.

Nach der 10. Email oder der 22. Whatsapp-Nachricht stellen sich viele wirklich die Frage, warum sie nicht einfach anrufen (können).

Die gute Nachricht ist: Du kannst es lernen und Deine Angst in den Griff bekommen.
Die schlechte Nachricht ist: Dazu musst Du ran an den Hörer…

Tipp Nr. 1: Bereite Dich vor

Auch wenn es sich komisch anhört. Aber wenn Du Angst davor hast, Dich z.B. zu verhaspeln, dann schreib Dir genau die Sätze auf, die Du sagen willst.

“ Hallo mein Name ist Julia Wilhelm von Selbstvertrauen für Frauen und ich würde gerne mit Saskia Peterson von der Marketing-Abteilung sprechen.“

Schwups hast Du schon mal den ersten Satz geschafft.

 

Tipp Nr. 2: Fange klein an!

Termine beim Arzt machen oder den Lieblingskollegen um einen Rat bitten, ist als Einstieg sehr gut geeignet.

Für manche ist eine Bestellung beim Pizzaservice schon die Stufe höher, weil man da aufgrund des Lärms häufig nicht sofort verstanden wird. Wenn dann noch Sonderwünsche hinzu kommen- Au weia!

Also weiter zu Tipp Nr. 3: Übe auch im Alltag!

Beste Freundin, Schwester, Cousine. Früher hat man so schön regelmäßig telefoniert.
Heute gibt es whatsapp, Facebook- Messenger und Co.

Viele erschrecken, wenn ihr Telefon mal klingelt.

Wenn es Dich stresst, dass jemand keine Zeit zum Telefonieren haben könnte, dann mache einen Termin per Nachricht aus.
Die meisten freuen sich allerdings über einen Anruf, denn das ist schon fast so selten geworden, wie ein Liebesbrief!

 

Übe regelmäßig und setzte Dir ein Ziel


Damit das leichter fällt, schenke ich Dir hier meine Checkliste.

Die kannst Du ausdrucken (klicke einfach auf das Bild) und folgendes notieren:

  • Datum
  • Da will/ sollte ich anrufen
  • Meine Gedanken vorher und danach
  • Angstgefühl von 1- 10
  • Erledigt- Spalte zum Abhaken.

 

Tipp Nr. 4: Gönn´ Dir danach was!

Auf meiner kostenlosen Checkliste kannst Du eintragen, was Du Dir nach den erfolgreich absolvierten Telefonaten gönnen willst.

  • Ein kleiner Spaziergang,
  • Deine Lieblingsschokolade,
  • Treffen mit der besten Freundin,
  • 1 Kino- oder Schwimmbadbesuch,
  • eine Massage etc.

Es soll ja schließlich auch Spaß machen!

 

Tipp Nr. 5: Beobachte und notiere Deine Gedanken vorher und danach.

Schreibe Dir auf, was Du vorher denkst, z.B. „Ich schaffe das nicht!“ „Ich könnte ja zuerst noch dieses und jenes tun!“

Schreib Dir aber auch auf, was Du danach darüber denkst, z.B.
„Das war gar nicht so schwer!“
„Der Mann war sehr nett!“
„Ich habe mir unnötig viele schlechte Gedanken gemacht!“
„Wow- ich hab´s echt getan!“

Wie bei allem, so gilt auch hier: Üben, üben, üben!

Denn während ich mir früher fast in die Hose gemacht habe bei dem Thema, telefoniere ich heute sogar via Videotelefonie überall hin.

Das kannst Du auch, auch wenn es am Anfang schwer ist!

Aber hej, das war Laufen auch und Sprechen oder meinetwegen Häkeln 😉

Gib nicht auf!!

Alles Liebe

Julia von Selbstvertrauen für Frauen

 

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Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer man sich das Leben machen kann…

Meine Geschichte zu mehr Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen kann man lernen- Julia Wilhelm

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