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Unzufrieden? Finde heraus, was wirklich wichtig ist im Leben.

Ein kleines Virus. Unsichtbar. Stellt unser Leben auf den Kopf.

Plötzlich fragen sich viele, was im Leben wirklich wichtig ist, was man wirklich braucht.

Da wird man angehalten, zu Hause zu bleiben und plötzlich sieht man seinen kleinen Balkon oder seinen Garten in einem ganz anderen Licht.
Ein Stückchen Freiheit.
Die Möglichkeit Sonne zu tanken.

Restaurants sind geschlossen und einem wird klar, dass jeden und jeden Tag kochen, doch ziemlich anstrengend sein kann.

Die „Abwechslung“ fehlt, weil man weder ins Fitnessstudio, noch in den Verein gehen kann.

Die Kinderbetreuung fehlt und so mancher merkt, dass der Lehrer doch nicht das Problem war (kleiner Scherz am Rande 😉 ).
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Wir sind nun seit fast 2 Wochen zu Hause. Unzufrieden? Manchmal…


Sogar meine 4,5 Jahre alte Tochter kann erklären, was dieses „Corona“ ist.

Sie vermisst ihre Großeltern und dass sie nicht mehr ins Schwimmbad gehen kann.
Ich empfand meine Situation anfangs als schwierig und war schon ein bisschen frustriert.

Ich plane gerne.
Wenn mein Plan aber nicht aufgeht, stellt sich bei mir ganz schnell Unmut ein und ich brauche Zeit, bis ich mich an die neuen Gegebenheiten gewöhnt habe.

Mein Partner arbeitet als Krankenpfleger und kann somit unmöglich zu Hause bleiben.
Großeltern fallen ja nun raus.

Unsere Tochter in die Notbetreuung zu schicken, fand ich unverantwortlich, weil ich mir sicher bin, dass mein Partner über kurz oder lang dieses Virus mitbringen wird.

Da man noch nicht weiß, ob auch Kinder es übertragen können, habe ich das nicht in Anspruch genommen.

Die Vorstellung unsere Tochter mindestens 5 Wochen fast alleine zu betreuen, war anfangs nicht gerade erquickend.;-)

Meine To-Do-Liste war lang…

Erste Schritte raus aus der Unzufriedenheit

  • Akzeptieren, dass es nun so ist/ so sein wird.
  • Umplanen (Termine von Klientinnen verlegen, Neuen Kurs auf Herbst verschieben etc.)
  • Versuchen, das Positive darin zu sehen.

Es ist Zeit, um nachzuforschen, was Du brauchst, um zufrieden zu sein.


Und damit kommen wir zu der Frage, was wirklich wichtig ist im Leben.

Mir war schon als Kind recht schnell klar, dass z.B. die Zeit mit meinen Großeltern begrenzt ist.

Auf der einen Seite machte mich das leicht melancholisch, auf der anderen Seite aber auch bewusst und dankbar für die gemeinsame Zeit.

Punkt 1: Beziehungen

  • Welche Beziehungen sind Dir wirklich wichtig?
  • Was hast Du in den letzten Monaten für die Beziehungen getan?
  • Was würdest Du gerne wieder vermehrt tun?

    Beispiele:

    – Dich regelmäßig mit Deinen Freunden treffen,
    – wieder Kontakt zu einer alten Freundin aufnehmen,
    – Deine Oma besuchen und ihr wirklich zuhören,
    – Deinem Mann sagen, dass Du ihn liebst,
    – mit Deinem Kind/Deinen Kindern lachen etc.

 

 

Punkt 2: Dinge

Geh durch Deine Wohnung oder Dein Haus und schau Dir mal nur die Dinge an, die da so rumstehen.

Wenn Dein Haus brennen würde, welche Dinge würdest Du unbedingt mitnehmen wollen?

Die meisten denken sofort an Fotoalben (oder eine Festplatte mit Fotos) oder auch an Erinnerungsstücke.
Dinge mit emotionaler Bedeutung.

Alles andere kannst Du ersetzen.

Vieles wirst Du gar nicht vermissen!

Wenn du wissen willst, wie Entrümpeln Dein Selbstvertrauen stärken kann, dann lies hier.

Wie wichtig gewisse Dinge auf einmal vermeintlich werden, sehen wir ja nun in der Corona-Krise.
Das einst so selbstverständliche Toilettenpapier wird zum neuen „must have“. 😉
Menschen streiten sich darum, horten es und finden dass diese Rollen mit Papier neben Nudeln zu den Produkten gehören, die in keinem Vorratsraum fehlen dürfen.

Vorher krähte kein Hahn danach.

Vorher war es bei manchen ein bisschen verpönt, sich nach einem Einkauf mit einer Packung Klopapier unter dem Arm in der Stadt zu zeigen.

Nun lassen sich viele davon beeinflussen.
Deine Arbeitskollegen und Freundinnen haben schon gehortet.

Du noch nicht.

Aber so langsam kommt Panik auf.

„Was, wenn die Recht haben und ich wirklich 3 Packungen Toilettenpapier brauche?“

Und schwups schnappt auch Du der Rentnerin das Klopapier weg, obwohl Du noch eine volle Packung zu Hause hast!


Finde Deine eigene Wertigkeit für die Dinge!

Wenn alle um Dich herum das neueste iPhone haben, wirst Du vielleicht auch irgendwann den Drang verspüren, Dir eins zuzulegen.

Finde aber für Dich selbst heraus, ob Du es wirklich brauchst.

Die Euphorie über eine neue Sache hält meist maximal 3 Wochen an.

Bist Du dann weniger unzufrieden? Leider nein…

Egal, ob neue Tasche oder ein eleganter Flitzer vor Deiner Tür (ich meine ein Auto und nicht die, die nackig bei Sportveranstaltungen rumlaufen 😉 ).

 

Unzufrieden Erlebnisse

Punkt 3: Erlebnisse

Mir fehlt das ehrlich gesagt am meisten.

Dass man momentan nicht mehr in ein Restaurant kann, mit den Mädels in einen Club oder mit der Familie ein Eis essen.

  • Welche Erlebnisse sind Dir wirklich in Erinnerung geblieben?—>Schau Dir dazu evtl. alte Fotos an, wenn Du welche hast oder schließe die Augen und gehe in Gedanken zurück.
  • Was willst Du in Zukunft mal wieder machen oder ganz neu entdecken?
  • Mache Dir eine Liste.

„Vorfreude ist die schönste Freude!“

Wenn Du Dich mal an das Weihnachtsfest als Kind erinnerst, so war das Gefühl der Vorfreude doch einfach grandios!

 

 

Mein persönliches Fazit:

Beziehungen:

Mir sind Freundschaften und die Familie sehr, sehr wichtig!
Ich genieße jeden Moment mit meinen Freundinnen.

Bei meiner Familie fällt es mir ein bisschen schwerer, weil die sind ja da, egal was ich mache 😉

Da ertappe auch ich mich dabei, dass ich gerne mal meine schlechte Laune an meinem Partner auslasse (sorry dafür, Simon).

Aber ich mache fleißig meine Dankbarkeitsübungen und da kommen meine Familie, Freunde und unser Hund natürlich drin vor!

 

Dinge:

Für mich spielen Dinge schon lange eine untergeordnete Rolle.
Ich habe weder eine „dicke Karre“, noch das neueste iPhone.

Was mir immer besonders wichtig war, ist es ein „Zu Hause“ zu haben.

Wir haben also ein Eigenheim mit Garten.

Einen Altbau, an dem wir noch viel zu tun haben 😉

Aber ich freue mich über dieses „Geschenk“ jeden Tag und besonders in diesen Zeiten.
Denn es ist nicht selbstverständlich und auch ich habe schon mal ein Haus „verloren“ (nachdem meine Ehe in die Brüche gegangen ist.)

Die Dinge in diesem Haus sind meist vom Flohmarkt (ich mag Dinge mit Geschichte).
Viele haben kaum einen Wert.


Unsere Küche ist von einem schwedischen Möbelhaus und ist das teuerste in unserem Haus.

Wenn es mal brennen sollte, würde ich meine Fotos retten.

 

Erlebnisse:

Ich kann mich noch sehr gut, an den Duft von Kakao, Erdbeerkuchen und frisch geschlagener Sahne erinnern.

An die Partien Rommee mit meiner Oma Else, an das Pflanzen von Bohnen mit meinem Opa Hans,  das Plätzchen backen mit meiner Oma Olga oder die Gute Nacht-Geschichte von meinem Opa Willi.

Ich sehe mich mit meiner Mama verreisen. An die Cote D´Azur, in die Provence oder auch mal „nur“ in den Schwarzwald…

Es gibt unzählige Erlebnisse, die ich gespeichert habe.

Viele unbewusst, aber manche auch ganz bewusst (als ich älter wurde).

 

Ihr Lieben,

die Zeit, die wir zu leben haben ist begrenzt.

Die Zeit, die eure Lieben leben und fit sind, ist begrenzt.

Seid dankbar, wenn ihr gesund seid!

Und gönnt auch den anderen ihre Klopapierrollen 😉

Scherz beiseite!

Ich wünsche euch Gesundheit, aber auch ein bisschen Entschleunigung.

Diese Situation ermöglicht es, einen anderen Blickwinkel auf viele Entscheidungen und Prioritäten zu legen, die uns bisher als normal erschienen.

Aber haben diese Entscheidungen und Prioritäten uns nicht noch unzufriedener gemacht?
Nimm Dir die Zeit zur Reflektion!

 

Deine Julia von Selbstvertrauen für Frauen

 

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Meine Geschichte zu mehr Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen kann man lernen- Julia Wilhelm

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