Wie Du in 4 Schritten Selbstliebe entwickelst- ohne Dich wie eine Egoistin zu fühlen

Wie Du in 4 Schritten Selbstliebe entwickelst- ohne Dich wie eine Egoistin zu fühlen

Was werden die anderen von mir denken, wenn ich mich um mich selbst kümmere?

Wenn ich Zeit (und vielleicht auch Geld) in mich investiere.

Bin ich dann eine Egoistin?

 

Und wie fühle ICH mich? Kann ich das überhaupt genießen?

 

In Thailand hat sich vor einigen Jahren eine Frau selbst das Ja- Wort gegeben.

„Wir müssen uns selbst lieben, bevor wir andere lieben können.“

,begründete sie ihren Schritt.

 

 

Was viele Frauen nämlich vergessen:

wenn Du selbst dafür sorgst, dass es DIR gut geht, hast Du nicht nur viel mehr Energie für Deine Lieben, sondern Du fühlst Dich selbst auch besser! Es ist nur eine Übungssache!

 


Keine Zeit oder keine Lust, den Artikel zu lesen?
Dann hör ihn Dir an:


 

Selbstliebe: Dein Fundament

Man kann es wohl mit einem sehr alten Haus vergleichen (nicht dass ich Dich als alte Hütte einschätzen würde 😉  es soll nur eine Metapher sein).

Dieses alte Haus (Deine Beziehungen) steht auf einem rissigen Fundament (Deine Selbstliebe).

Nun kommen die Stürme des Lebens und zerren an diesem Haus.

Dein Mann (z.B.) deckt das Dach mit ein paar neuen Ziegeln, schmiert hier und da einen Riss zu, aber das Haus steht nicht fest!

Solange Du das Fundament nicht neu errichtest, wird der Putz immer wieder bröckeln, die Ziegeln vom Dach rutschen und das Haus schief stehen.

Und irgendwann stürzt es ein…

 

Wie Du in 4 Schritten Selbstliebe entwickelst- ohne Dich wie eine Egoistin zu fühlen

Was ich Dir damit sagen will ist Folgendes:

 

  • Lerne zuerst Dich selbst zu lieben und Deine Beziehungen werden gut werden.
  • Lerne zuerst Dich selbst zu lieben und Du hast die Kraft für jemand ein zu Hause zu sein und Dich um andere zu kümmern.
  • Lerne zuerst Dich selbst zu lieben und Dein Leben wird sich von Grund auf ändern!

 

 

 

Ich liebe ja Altbauten, aber heute wird es mal Zeit die Baugrube für ein neues Fundament auszuheben 😉

 

Diese 4 Bausteine bilden das Fundament Deiner Selbstliebe:

 

1. Achtsamkeit Dir selbst gegenüber entwickeln

2. Gut für Dich sorgen

3. Dankbarkeit Dir selbst gegenüber empfinden und ausdrücken

4. Auf Deine Träume zugehen

 

Selbstliebe- Baustein Nr.1: Achtsamkeit Dir selbst gegenüber entwickeln

 

Es gibt ein schönes Lied von Tim Bendzko „Keine Maschine“.

Viele Frauen fühlen sich aber in ihrem Alltag wie ein Roboter, der handelt, handelt, handelt.

 

Notiere:

– in welchen Situationen fühlst Du Dich wie ein Roboter, d.h. Du funktionierst nur noch.

– wie fühlst Du Dich danach oder auch schon währenddessen?

 

Wann fühlst Du Dich wie ein Mensch, der denkt, fühlt und handelt?

 

– in welchen Situationen?

– was fühlst Du und welche Gedanken schwirren danach in Deinem Kopf?

 

Was könntest Du tun, um weniger Maschine und wieder mehr fühlender und denkender Mensch zu werden?

 

 

Nimm Dich und somit auch Deinen Körper bewusst wahr.

Zum Üben kannst Du z.B. Staubsaugen 😉

– Mit welchem Arm bewegst Du den Staubsauger?

– Wie fest greift Deine Hand zu?

– Mit wie viel Schwung saugst Du Staub?

– Wie atmest Du? Flach oder tief in den Bauch hinein?

– Empfindest Du die Tätigkeit als anstrengend, lästig oder macht sie Dir sogar Spaß?

 

Versuche ganz bewusst zu staubsaugen!

Yeah, das hört sich jetzt echt komisch an und Du stellst Dir die Frage, was das soll…

Ganz einfach: Du sollst diese Tätigkeit bewusst wahrnehmen, aber auch alles, was in Deinem Kopf oder Körper passiert.

Denn allzu häufig stehen wir neben uns; unsere Aufmerksamkeit steckt in der Vergangenheit fest oder driftet schon in die Zukunft ab.

 

Je besser Deine Selbstwahrnehmung wird, desto schneller kannst Du einschätzen, wann Du Dir zu viel zumutest, aber auch wenn Du den Draht zu Dir selbst verlierst und zum Roboter wirst.

 

„Einen Augenblick präsent sein für sich selbst, wiegt hundert gute Taten auf.“

Unbekannt

 

Selbstliebe- Baustein Nr.2: Gut für Dich sorgen

 

Schritt 1: ziehe Bilanz!

Wir scannen Körper, Gedanken und Herz.

Notiere:

 

Körper:

– Wie fühlst Du Dich? (z.B. erschöpft oder energiegeladen?)

– Wo gibt es eine Verspannung, wo zwickt es? (z.B. Nacken)

– Wo fühlst Du Dich entspannt (z.B. Beine)

 

Gedanken:

– Welche Gedanken quälen Dich oder zaubern Dir ein Lächeln auf´s Gesicht?

 

Herz:

Bist Du fröhlich, wütend, zornig, mutlos, begeistert, verzweifelt etc.?

 

Schritt 2: Wenn Du z.B. angespannt bist, Nackenschmerzen hast und Dich mutlos fühlst, dann frage Dich zunächst „Woher kommt das?“

 

Hattest Du Ärger auf der Arbeit oder hast Du schlecht geschlafen?

 

Schritt 3: „Was würde mir jetzt gut tun?“

Z.B. ein entspannendes Bad, Dehnübungen für den Nacken, ein Mittagsschlaf, ein Spaziergang, eine Massage oder auch ein Gespräch mit der besten Freundin.

Wie Du in 4 Schritten Selbstliebe entwickelst- ohne Dich wie eine Egoistin zu fühlen

 

Selbstliebe- Baustein Nr. 3: Dankbarkeit Dir selbst gegenüber empfinden und ausdrücken

Das Gras auf der anderen Seite des Hügels ist immer irgendwie grüner 😉

Wir sehen allzu oft nur das, was wir nicht haben, aber nicht das was wir schon haben oder sind.

Dankbarkeit spielt für die Entwicklung von Selbstliebe aber eine große Rolle!

Sie macht zufriedener und vereinfacht das Leben!

 

Notiere:

– Wofür bin ich mir dankbar?

(z.B. dass ich mir gestern ein leckeres Essen gekocht habe oder mich heute früh nach dem Duschen so schön eingecremt habe).

Komisch, oder ? Diese Übung fühlt sich wahrscheinlich sonderbar an…

Das ist ganz normal, denn die allermeisten Frauen haben sich noch nie bei sich selbst bedankt!

 

Am besten Du wechselst mal die Perspektive:

Stell Dir vor, Du bist noch ein kleines Kind. Du kannst noch nicht viel.

Deine Mama muss Dich anziehen, Dich eincremen, Dir das Essen kochen und Dich durch die Gegend chauffieren.

Du bist ein besonders aufmerksames und dankbares kleines Mädchen und deshalb denkst Du immerzu:

„Wow, was meine Mama alles für mich macht! Ich bin ihr echt dankbar!“

(Meine Tochter wird 3 und ich bin immer wieder überrascht für was sie sich alles bedankt. Dann bin ich immer ganz happy 🙂 )

 

Bleib ruhig in dieser Vorstellung von Dir als kleinem Mädchen.

Was hast Du alles gelernt, gemeistert, überstanden?

 

Sei dankbar dafür, dass Du gehen, selbst essen und sehen kannst.

Dass Du eigenständig denken und Entscheidungen fällen kannst usw.

 

Es gibt so unglaublich viel, wofür Du dankbar sein kannst!

Also nicht nur, was Du alles (er)schaffen kannst, sondern auch was Du schon bist.

In diesem Moment…

 

Leider haben die meisten Frauen ein großes Problem mit ihrem Körper und ihrem Selbstbild

 

Wenn ich sie frage, wofür sie dankbar sind im Bezug auf ihr Aussehen, kommt meist nicht viel rüber….

Das ist schade! Leider liegt der Fokus viel zu häufig auf dem, was uns nicht gefällt und dann ist nicht nur das Gras auf der Wiese nebenan grüner, sondern auch viele (oder alle) anderen Frauen schöner.

 

Schau Dich bewusst im Wie Du in 4 Schritten Selbstliebe entwickelst- ohne Dich wie eine Egoistin zu fühlenSpiegel an und fokussiere Deine Aufmerksamkeit auf die Merkmale, die Dir gefallen (wenn Du nichts siehst, dann frag Deine Freude, denn sie finden sicher viel schönes an Dir).

 

Ja, die inneren Werte zählen- den Spruch kennen wir alle!

 

Aber um sich selbst lieben zu lernen, ist es auch wichtig Dein Spiegelbild zu mögen!

 

 

 

 

Selbstliebe- Baustein Nr. 4: Auf Deine Träume zugehen

Ich hatte mal eine Klientin, die in einem Büro arbeitete und von einem Café träumte.

Sie dachte jeden Tag daran, dass es doch viel schöner sei ein eigens Café zu haben, statt in diesem langweiligen Büroalltag zu versauern.

Es war ihr Traum.

 

Als ich sie fragte, was sie bisher gemacht hat, damit dieser Traum auch Realität werden kann, sagte sie:

„Ich kann ja jetzt nicht kündigen und ein Café aufmachen!“

 

„Aber was könntest Du jetzt schon tun, um Deinem Traum ein stückweit näher zu kommen?“, fragte ich.

 

Ihr fiel nichts ein, außer sich nach einem Ladenlokal umzusehen.

 

Im weiteren Gespräch, stellte sie fest, dass das doch etwas überstürzt ist…

 

Ich gab ihr folgende Vorschläge:

 

– Darüber nachdenken, warum Du ein Café haben möchtest.

– In einem Café aushelfen, um herauszufinden, ob Dir die Arbeit auch tatsächlich gefällt.

– In verschiedene Cafés gehen, um Dich inspirieren zu lassen.

– Mit Cafébesitzern sprechen, wie ihr Alltag aussieht etc.

 

Sie ist diese Schritte gegangen und hat für sich herausgefunden, dass sie kein Café besitzen möchte.

„Schade, ihr Traum ist geplatzt.“, denkst Du jetzt wohl.

 

Aber dem ist nicht so!

Sie arbeitet als Teilzeitkraft im Büro UND noch in einem Café.

Sie hatte erkannt, dass sie Cafébesitzerin sein wollte, weil ihr der Austausch mit den Kunden so gut gefiel.

Aber sie hatte kein Interesse an Einkauf und Buchführung.

 

Außerdem gefiel ihr der Gedanke „immer im Laden zu stehen“ auch nicht!

 

Deshalb:

 

Geh auf Deine Träume zu!

Auch wenn es nur Minischritte sind und sich Dein Traum auf dem Weg verändert!

Lass ihn nicht einfach nur in Deinem Kopf und Deinem Herzen.

Lass Dich nicht davon abhalten, auch mal etwas auszuprobieren, auch wenn es Dein Umfeld für Quatsch oder Spinnerei hält!

 

Du musst nicht direkt „all-in“ gehen- wie Du am Beispiel meiner Klientin siehst.

Sie ist mit dem „Mittelweg“ glücklich, aber sie hat sich mit ihrem Traum beschäftigt…

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute auf Deinem Weg zu mehr Selbstliebe.

 

Denke immer daran: Du bist der einzige Mensch, mit dem Du 24h verbringst!

Wie Du in 4 Schritten Selbstliebe entwickelst- ohne Dich wie eine Egoistin zu fühlen

 

Alles Liebe

Julia

 


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Meine Geschichte zu mehr Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen kann man lernen- Julia Wilhelm

 

 

 

 

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