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Achtsam sein: Körperwahrnehmung verbessern und entspannter leben

3 einfache Schritte, um zu lernen achtsam zu sein

Ich bin manchmal eine Schildkröte.

Zumindest, wenn ich am Schreibtisch sitze.

Mein Kopf bewegt sich dann noch vorne, mein Rücken wird rund und ich bekomme nach einiger Zeit Nackenschmerzen.

Aufgefallen ist mir das selbst erst, als ich mich vor einigen Jahren zum Thema Achtsamkeit weitergebildet habe.

Vorher war es mir nicht mal bewusst.

Jeder von uns hat solche Muster:

  • Schultern hochziehen,
  • Füße unter dem Stuhl einklemmen,
  • Kopf schief halten,
  • sitzen wie ein nasser Sack 😉 usw.

Das sind Muster, die Dir nicht guttun!

 

 

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Bei mir gab es da eine ganz „schlimme“ Phase.

Als meine Tochter noch klein war arbeitete ich in meiner Praxis, wir renovierten die Fassade unseres Hauses, meine Webseite wollte mit Inhalten gefüllt werden usw.

Meinen Körper „benutzte“ ich, ohne darüber nachzudenken:

Kind tragen, Fassade streichen, am Schreibtisch hocken.
Und alles irgendwie unter innerlichem Druck.

 

Achtsam sein: Vergiss es!

Ich achtete nicht auf meine Haltung oder so.

Mein Körper musste da durch.

Und er rächte sich an mir: Schmerzen im Ellenbogen, Kopfschmerzen etc.

Das tat mir nicht gut und meiner Stimmung auch nicht.

Jede von uns hat täglich enorm viel zu leisten!
Aber wann nimmst Du Deinen Körper wahr?

Wann hörst Du auf ihn?

Meist erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist und Verspannungen und Schmerzen bereits da sind.

 

Ich habe 3 einfache Schritte für Dich, mit deren Hilfe Du Deine Körperwahrnehmung verbessern und somit wesentlich entspannter leben kannst.
Die Übungen wirken sich nicht nur positiv auf Deinen Körper aus, sondern auch auf Dein psychisches Wohlbefinden.

Such Dir ein für Dich passendes Beispiel aus (oder auch mehrere).

  • Am Schreibtisch sitzen
  • Autofahren
  • Mit Deinen Kindern interagieren
  • Treppen steigen
  • Waren auf´s Band im Supermarkt legen
  • An der Kasse oder Bushaltestelle warten
  • Im Bett liegen
  • Mit dem Hund Gassi gehen

 

Schritt 1: Bewusst machen

  • Wie fühlt sich Dein Körper an?
  • Was ist mit Deinem Kopf, Deinem Rücken, Deinen Beinen?
    Ist das bequem oder nicht?
  • Spürst Du irgendwo eine Verspannung oder sogar einen Schmerz?
    Ist es anstrengend oder bist Du entspannt?
  • Was ist Deine erste Wahrnehmung und was Deine Stärkste?

Achtsam sein Bild 2

Schritt 2: Kleine Veränderungen vornehmen

  • Lässt sich eine Anspannung irgendwie vermindern?

Z.B. indem Du die Schultern sinken lässt.

  • Kannst Du einen anderen Bewegungsablauf wählen?

Z.B. wenn Du Einkäufe auf´s Band legst: Den Einkaufswagen „umparken“ und aus einem anderen Winkel hineingreifen.

  • Beobachte, was sich an Deinem Körpergefühl ändert und auch an Deiner Stimmung.

 

Schritt 3: Muster durchbrechen:

Früher habe ich mich manchmal im Schneidersitz hingesetzt und etwas in meinem Laptop getippt.

Meine Hüfte und mein unterer Rücken fanden das nicht so prickelnd und signalisierten mir irgendwann, dass das keine gute Idee sei.

Ich habe es mir dann abgewöhnt.
Denn irgendwann habe ich mir einen Gymnastikball besorgt. Zum Sitzen. Nicht für gymnastische Übungen 😉

 

Damit war das Problem gelöst, da es (für mich) unmöglich war auf diesem Ball im Schneidersitz zu sitzen. 😀

Wenn ich auf einem Stuhl sitze, muss ich trotzdem auch heute noch darauf achten, dass ich nicht zumindest ein Bein hochziehe.

 

Überlege Dir, wie Du Dein(e) Muster durchbrechen kannst.

  • Am Schreibtisch sitzen: z.B. ein Post-it an den Bildschirm kleben mit „Schultern runter“.
  • Autofahren: z.B. sich im Autositz auch mal nach hinten lehnen (wenn es der Verkehr zulässt).
  • Mit Deinen Kindern interagieren: z.B. darauf achten, die Kleinen nicht immer nur auf einer Hüfte zu tragen (ich war leider eindeutig eine „Linksträgerin“ :-D).
  • Treppen steigen: z.B. darauf achten, dass die Füße gerade auftreten.

 

Es gibt unendlich viele Situationen! Also auch unendliche viele Möglichkeiten zu üben.

Doch was ist der Nutzen aus diesen Übungen?

Nun, es geht darum, Deine Körperwahrnehmung zu verbessern.

Wenn Du weißt, was Deinem Körper nicht so guttut, kannst Du es abstellen oder ersetzen.

Du wirst entspannter!

Jetzt bist Du dran: Beobachte Deine Muster und durchbreche sie!

 

Alles Liebe

Deine Julia von Selbstvertrauen für Frauen

 

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Selbstvertrauen kann man lernen- Julia Wilhelm

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